
Über diese Parameter lässt sich eine festgelegte Reihenfolge von Noten einstellen, die mit einer bestimmten Wiedergabegeschwindigkeit abgespielt werden. Sobald alle Noten abgespielt wurden, beginnt das Arpeggio von vorn. Wenn du eine einzelne Taste anschlägst, wird es wiederholt. Wenn du mehrere Tasten anschlägst, werden die angeschlagenen Noten nacheinander abgespielt. Wenn du zusätzliche Noten anspielst, werden diese nahtlos dem Arpeggio hinzugefügt. Wenn du die Tasten loslässt, werden die Noten aus dem Arpeggio entfernt. Das Arpeggio wird gestoppt, wenn du alle angeschlagenen Tasten loslässt (außer wenn der Latch-Modus im Bereich Parameter für Arpeggiator-Steuerung aktiviert ist).
Das Arpeggiator-Plug-In weist den einzelnen Noten automatisch entsprechend der Reihenfolge, in der sie angespielt werden, Identifikationsnummern für deren Position zu. Diese Identifikationsnummern verbinden ein bestimmtes Event, z. B. eine Note, eine Pause oder ein Haltebogen, mit einer bestimmten Position. So kannst du beispielsweise zwischen verschiedenen voreingestellten Notenfolgen umschalten und gleichzeitig eine Pause auf der dritten Position beibehalten.

Sämtliche Notenfolge-Parameter können während der Wiedergabe eines Arpeggios geändert werden. Diese Änderungen werden dann unmittelbar und nahtlos in das laufende Arpeggio integriert.
Drehregler und Feld „Rate“: Legen die Arpeggiator-Rate fest. Wähle aus folgenden Optionen: „1/4“, „1/8“, „1/16“ (einschließlich Triolen und punktierte Noten) oder „1/32“. Du kannst auch in das Feld klicken, um einen Wert aus dem Einblendmenü auszuwählen. Die LED zeigt die Rate an und ändert kurz die Farbe beim Start jeden neuen Cycles.
Tasten „Direction“: Klicke auf eine der Tasten, um für das Arpeggio eine Richtung festzulegen.
Up: Das Arpeggio wird aufsteigend von der tiefsten Note bis zur höchsten Note gespielt.
Down: Das Arpeggio wird absteigend von der höchsten Note bis zur tiefsten Note gespielt.
Up/Down: Das Arpeggio wird aufsteigend und absteigend gespielt, ausgehend von der tiefsten Note. Die höchsten und tiefsten Noten werden wiederholt.
Outside-in: Das Arpeggio gibt die höchste und danach die tiefste Note wieder, danach die zweithöchste Note gefolgt von der zweittiefsten Note, dann die dritthöchste und die dritttiefste Note, usw.
Random: Die arpeggierten Noten werden nach dem Zufallsprinzip abgespielt.
As played: Alle Noten werden in der Reihenfolge abgespielt, in der sie ausgelöst wurden.
Taste „Lock“: Diese Option funktioniert in Kombination mit der Taste „As Played“. Wenn du erstmals auf „As played“ klickst, wird ein Symbol eingeblendet, das ein offenes Vorhängeschloss darstellt. Klicke auf dieses Symbol, wenn du ein Arpeggio ausgelöst hast, um die aktuelle Notenfolge zu verriegeln. Dies wird durch ein geschlossenes Vorhängeschloss angezeigt. Diese Notenfolge und die dazugehörigen Einstellungen werden bei allen neu ausgelösten Arpeggios beibehalten, doch die Originalnoten werden durch neue Noten ersetzt. Klicke erneut auf das Schlosssymbol, um die verriegelte Notenfolge zu löschen und zum Standardverhalten von „As Played“-zurückzukehren. Der Verriegelungsstatus und die Notenfolge können zusammen in einem Setting gesichert werden.
Schalter „Variation“: Legt die Art der Variation der Notenfolge fest. Nähere Informationen hierzu findest du unter Variationen der Notenfolge im Arpeggiator.
Taste „Oct Range/Inversion“: Schaltet zwischen den folgenden zwei Modi um: „Octave Range“ oder „Inversion“. Der Schalter „Oct Range/Inversion“ bietet vier verschiedene Positionen, über die der Oktavbereich oder das Muster der Akkordinversion eingestellt werden kann.
Schalter „Oct Range/Inversion“: Legt den Oktavbereich oder das Muster der Akkordinversion fest. Weitere Informationen zum Verhalten der vier Schalterpositionen im Inversionsmodus findest du unter Inversion der Notenfolge im Arpeggiator.
Im Modus „Octave Range“:
Position 1: Das Arpeggio wird ohne Transposition wiederholt.
Position 2: Die tiefste Note wird um eine Oktave transponiert. Nach der Wiederholung startet das Arpeggio in der ursprünglichen Oktave erneut.
Position 3: Die erste Wiederholung wird um eine Oktave und die zweite Wiederholung um zwei Oktaven transponiert. Nach der zweiten Wiederholung startet das Arpeggio in der ursprünglichen Oktave erneut.
Position 4: Die erste Wiederholung wird um eine Oktave transponiert, die zweite Wiederholung um zwei Oktaven und die dritte Wiederholung um drei Oktaven. Nach der dritten Wiederholung startet das Arpeggio in der ursprünglichen Oktave erneut.
Im Modus „Inversion“:
Position 1: Das Arpeggio wird ohne Inversion der gespielten Noten wiederholt.
Position 2: Das Arpeggio wird einmal invertiert, während der ersten Wiederholung. Nach der Wiederholung startet das Arpeggio erneut.
Position 3: Das Arpeggio wird zweimal invertiert, einmal während der ersten und einmal während der zweiten Wiederholung. Nach der zweiten Wiederholung startet das Arpeggio erneut.
Position 4: Das Arpeggio wird dreimal invertiert, jeweils einmal während der ersten, zweiten und dritten Wiederholung. Nach der dritten Wiederholung startet das Arpeggio erneut.